Die Erfolgsquote künstlicher Befruchtung (IVF/ICSI) liegt pro Behandlungszyklus bei etwa 15-30 % für eine Lebendgeburt, stark abhängig vom Alter der Frau. Die Chancen sinken ab 35-40 Jahren deutlich, während sie bei jüngeren Frauen höher liegen (bis zu 35-50 % Schwangerschaftsrate beim ersten Versuch). Nach vier Versuchen liegt die Gesamterfolgsquote bei 50-60 %.
Die Schwangerschaftsraten pro Transfer liegen häufig zwischen 25 und 45 %.
Frauen unter 35 Jahren haben die besten Chancen. Bei Frauen über 40 Jahren liegt die Rate für eine Schwangerschaft oft unter 10–20 %.
ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) zeigt oft leicht höhere Schwangerschaftsraten (30–45 %) als die klassische IVF (25–45 %).
Das Auftauen und Übertragen von eingefrorenen Eizellen/Embryonen (Kryokonservierung) hat eine Erfolgsquote von ca. 8–12 % pro Versuch.
Neben dem Alter der Frau sind die Qualität der Eizellen/Embryonen und die Ursache der Fruchtbarkeitsstörung entscheidend.
Die Erfolgschancen sind individuell sehr verschieden. Oft sind mehrere Behandlungszyklen notwendig, um eine Schwangerschaft zu erreichen.
Die künstliche Befruchtung (IVF/ICSI) ist mit physischen und psychischen Belastungen verbunden, darunter das Risiko eines Überstimulationssyndroms (OHSS) der Eierstöcke, Infektionen, Verletzungen bei der Punktion und hoher emotionaler Stress. Zudem bestehen Risiken für Mehrlingsschwangerschaften, Frühgeburten sowie leicht erhöhte Raten von Fehlbildungen oder Herz-Kreislauf-Problemen beim Kind.
Durch die Hormontherapie können sich die Eierstöcke stark vergrößern, was zu Bauchschmerzen, Wasseransammlungen und selten schweren Komplikationen führt.
Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Spannungsgefühle.
Infektionen, Verletzungen von Blase, Darm oder Blutgefäßen.
Erhöhtes Risiko für Eileiterschwangerschaften oder Fehlgeburten.
Erhöhen das Risiko für Frühgeburten und Komplikationen bei der Entwicklung.
Leicht erhöhtes Risiko für angeborene Fehlbildungen (z. B. Herzfehler) oder ein niedrigeres Geburtsgewicht.
Studien deuten auf ein leicht erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme (Gefäßveränderungen) oder, laut Medscape, psychische Auffälligkeiten hin.
Das Hoffen und Bangen zwischen den Behandlungszyklen kann zu schwerem seelischen Stress bis hin zu Depressionen führen.
Die Behandlung ist teuer und wird nicht immer vollständig von den Krankenkassen übernommen.
Trotz intensiver Behandlung ist keine Garantie für eine Schwangerschaft gegeben, was zu Enttäuschungen führen kann.